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Arbeit mit Babys und Kleinkindern


Manche Babys brauchen Unterstützung um sich in dieser Welt zurechtzufinden. Vor der Geburt sind sie im Mutterleib geborgen, verbunden mit der Mutter, konstanten Temperaturen ausgesetzt, kontinuierliche Ernährung ist gewährleistet, umgeben von gedämpften Geräuschen und von Dunkelheit.  Nach der Geburt finden sich die Babys in einem völlig veränderten Umfeld wieder, in dem sie sich zurechtfinden müssen.
Babys sind empfindsame Wesen: Gefühle der Eltern und ihrer Umgebung werden vom Baby schon während der Schwangerschaft wie auch nach der Geburt wahrgenommen.
Das kann dazu führen dass Babys nach der Geburt oft scheinbar grundlos weinen. Dies wiederum wirkt sich belastend auf die Eltern aus und so können Spannungen auftreten, die vom Baby wahrgenommen werden und es veranlassen, noch mehr zu weinen.
Um diese Spirale zu durchbrechen, ist es sinnvoll, mit dem Baby und seinen Eltern zu arbeiten.
Dem Baby wird ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, Eltern werden beraten und unterstützt, sowie Massnahmen gezeigt, die sie zu Hause mit dem Baby anwenden können.
Die Geburt selber kann für manche Babys bedrohlich wirken: es können Unsicherheiten und Ängste entstehen. Nach schwierigen Geburten kann es möglich sein, dass die Gehirnhäute verzogen oder verdreht sind, das Zwerchfell kann verspannt sein, das Bindegewebe kann verzogen sein  oder die Schädelknochen, die dem grossen Druck der Geburt ausgesetzt waren, können sich nicht optimal entfalten.
Mit äusserster Sorgfalt und sanften Techniken kann dem Baby oft zu grosser Erleichterung geholfen werden.
Mit der Arbeit am Geburtsprozess kann Babys und Kleinkindern geholfen werden, die Erinnerung an die Geburt zu verarbeiten, so dass sie sich sicher fühlen und ihrer Persönlichkeit gemäss entfalten und wachsen können.
Mit kleinen Kindern wird ihrem Alter gemäss oft im Spiel gearbeitet. Wichtig ist dabei, die Stärken der Kinder bewusst zu machen, Vertrauen aufzubauen und ihnen Sicherheit zu geben.
Da Babys wie Kleinkinder sich verbal noch nicht oder erst beschränkt verständigen können, ist es möglich, dass sich ihr Unwohlsein körperlich ausdrückt in Form von Schmerzen (z.b. Bauchschmerzen), oder ihre Entwicklung sich verzögert.
Bei der Arbeit mit Babys und Kleinkindern ist es wichtig auf ihre Körpersprache zu achten, sehr sorgfältig und behutsam zu arbeiten, mit grosser Präsenz und Achtsamkeit dem Prozess zu folgen, sowie ihre Grenzen und Widerstände zu respektieren.