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Somatic experiencing®

Somatic experiencing® (SE) ist eine neue Methode zur Verarbeitung von Traumas. Dr. Peter Levine, der Begründer dieser Methode, ist ausgebildet in medizinischer Biophysik und Psychologie. Er war als Berater der Nasa tätig während der Entwicklung des Space Shuttles und unterrichtete an mehreren Krankenhäusern und Schmerzkliniken in den USA. Als besonders wertvoll empfand er dabei seine Erfahrungen in der Zeit am "Hopi Guidance Center" bei den Hopi Indiandern.
Ein Trauma ist eine innere Zwangsjacke, die durch ein überwältigendes Ereignis geschaffen wird. Das Trauma unterdrückt den natürlichen  Lebensfluss und unterbricht die Verbindung eines Menschen zu sich selbst.
Bei einem Trauma oder einer posttraumatischen Belastungsstörung kann das Nervensystem seine natürlichen Funktionen nicht mehr wahrnehmen und der Mensch kann nicht mehr adäquat auf ein Ereignis reagieren. Statt sich zu verteidigen oder davonzulaufen erstarrt er, unfähig sich zu bewegen. Er empfindet Situationen als bedrohlich, die an sich nicht bedrohlich sind. In der Folge versucht der Mensch solchen Situationen aus dem Weg zu gehen, was seine Lebensqualität stark beeinflussen kann.
Ebenso können sich Symptome bilden wie: Schmerzen, Verspannungen, Übelkeit, Angstzustände und den Verlust von Grenzen.
Mit Somatic experiencing® wird über das Gespräch auf der Empfindungsebene gearbeitet. Das führt zu Entladungen im Nervensystem, das dadurch seine natürliche Flexibilität wieder zurück erhält. Die Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Körperwahrnehmungen verschafft den Menschen Zugang zu sich selber und zu ihren stärkenden Ressourcen.
Somatic experiencing ® ist eine Methode Traumas zu verarbeiten unter Einbezug von stärkenden Ressourcen.
Voraussetzungen für ein gutes Gelingen sind hierbei: grosse Präsenz, Klarheit, Achtsamkeit, Wertfreiheit und Respekt der Therapeutin gegenüber den Klientinnen, Klienten.